Valery Voronov

aus Köln, Komposition, Landesstipendiat - Aufenthalt: 01.01.2011 - 31.03.2011

Kurzvita

Valery Voronov wurde am 3 März 1970 in Moskau geboren wo er schon im Alter von sieben Jahren seinen ersten Musikunterricht erhielt. Nachdem er das Studium am Glinka­ Musikcollege in Minsk absolviert hatte, studierte er an der Musikakademie Minsk bei Dimitry Smolsky und schloss alle Studiengänge mit Auszeichnung ab. Seit 1995 studiert er in der Kompositionsklasse von Krzysztof Meyer an der Hochschule für Musik Köln und nahm in dieser Zeit auch an Meisterkursen von Georg Katzer am Schloss Reinsberg teil. Im Jahre 2001 setzte er seine Ausbildung bei Hans Ulrich Humpert am Studio für elektronische Musik der Musikhochschule  Köln fort.

Die Werke von Voronov wurden bei zahlreichen internationalen Musikfestivals und Symposiums aufgeführt, u.a. "Minsker Frühling" (1997, 2005), "Rheinisches Musikfest" (Köln, 1996), "Wem gehört die Stadt?" (Essen, 1998), "Warschauer Herbst" (2001), "Bergischer Biennale der Neuer Musik" (2001), "Wiener Sommer-Seminar für Neue Musik" (2002), "Gaudeamus Music Week" (Amsterdam, 2003 und 2004), "Pithic Games" (St­ Petersburg, 2004 und 2005),  "3rd International Forum for Young Composers" (Moulin d'Ande, 2004), "Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik" (2004), "Aspekte" (Salzburg, 2005), "Sound Ways" (St-Petersburg, 2005), "Jardins Musicaux" (Cernier, 2008), "La Batie" (Geneve, 2008), "Maerz Musik" (Berlin, 2009). Für das "Festival der Nationen" 2004 wurde Voronov als composer in residence auserwählt.

Valery Voronov hat Musik für verschiedene Theater-, Radio- und Filmprojekte geschrieben (u. a. Filmschauspiel-Theater  Minsk, Grend-Theater und Film-Studio am Aalto Essen, Inter-Theater Bochum, Deutsche Welle Köln, WDR und ARD Fernsehen). Er gewann zahlreiche Kompositionspreise: u. a. das Tschaikowsky-Stipendium des Kulturministeriums von Weißrussland (1992-94), den 1. Preis beim Kompositionswettbewerb Weißrusslands (1994) für seine Zweite Klaviersonate, den 1. Preis beim Kompositionswettbewerb zur Eröffnung des "Werner-Richard-Saales"  in Herdecke (2001) mit Autumn Music für 13 Streicher, den 1. Preis beim 5. Internationalen Lutoslawski Kompositionswettbewerb (2001) für Andante Luminoso für großes Orchester, den Preis des 8. Internationalen Kompositionswettbewerbs im Rahmen des "Wiener Sommer-Seminars für Neue Musik" (2002) mit seinem Werk Zentaur I für Flöte und Flügelsaiten, den grossen Preis des Festivals "Pithische Spiele" (St-Petersburg, 2005) für Studies of figurein movement Ascending für Ensemble, den Preis des 3. Internationalen Schiedmayer Kompositionswettbewerbs  für Celesta (2009) für 7 Haiku. Im Jahre 2003 bekam er das Kompositions-Stipendium der Stadt Tübingen zuerkannt.

ln den Jahren 2005 (Okt.-Dez.) und 2006 (Mai-Juni) wurde Voronov vom Kulturdepartement des Kantons Aargau nach Boswil ins Künstlerhaus eingeladen. Dort erhielt er Kompositionsaufträge  und an Ostern 2007 wurde im Grassmünster in Zürich nebst Werken von Sofia Guda'fdulina und Alfred Schnittke sein Archipelaga für Soli, Chor und Ensemble unter der Leitung von Karl Scheuber uraufgeführt. Als Auftrag des Schweizer Tonkünstlerverbandes die von Valery Voronov vollendete Oper von M. Musorgsky "Die Heirat" kam im August 2008 zu Welturaufführung.

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